HEDER 4 Nº1 „Pause“ — unser Comic-Magazin kommt
24 Seiten, davon 12 Seiten Comic: Fünf Kinder gründen an einer alten Münchner Schule eine Band. Musiktheorie und Gehörbildung, erzählt als Geschichte statt als Regelwerk.

Ein Magazin, das Musiktheorie erzählt statt erklärt
Theorie funktioniert selten als Regelwerk. Sie funktioniert, wenn jemand einen Grund hat, sie zu brauchen. Genau darum haben wir HEDER 4 gemacht: ein Comic-Magazin für unsere Schülerinnen und Schüler, in dem jede musikalische Idee aus einer Situation entsteht, nicht aus einem Kasten mit der Überschrift „Merke“.
Die erste Ausgabe heißt „Pause“. 24 Seiten, davon 12 Seiten Comic.
Worum es geht
Fünf Kinder an einer alten Schule namens KANTOREI. Das Gebäude steht seit 1687, im Flur hängt eine Wand voller Anordnungen, und über vier Türen sind vier Formen eingelassen — Kreis, Quadrat, Dreieck, Sechseck. Wer unsere vier Säulen kennt, erkennt sie sofort.
Amina hört eine halbe Sekunde Stille, die eigentlich niemand hören kann. Das ist der Anfang. Der Rest der Ausgabe handelt davon, was passiert, wenn fünf Leute, die sich nicht ausgesucht haben, zusammen spielen wollen.
Zwei Regeln, an die wir uns halten
Erstens: Die Band gelingt nicht sofort. Die erste Probe geht schief. Die zweite auch. Das ist keine Dramaturgie, das ist die Wahrheit über das Lernen — und genau der Unterschied zwischen einem Magazin über Musik und einem Magazin einer Musikschule.
Zweitens: Jede Figur lernt pro Ausgabe genau eine kleine, konkrete Sache. Nicht „wurde besser“, sondern „schafft acht Schläge hintereinander, ohne schneller zu werden“. Wer liest, muss sehen können, dass drei Minuten am Tag etwas bewirken. Sonst lügt das Heft.
Was drin steckt
In Nº1 stecken zwei Themen, und beide handeln von Zeit: Puls, Unterteilung und Pause — und Klang als Schwingung, also warum ab etwa 20 Hertz aus einem Rhythmus eine Tonhöhe wird. Beides kommt nicht als Infokasten, sondern zuerst als Satz einer Lehrerin im Unterricht. Die Erklärseite folgt danach.
Wann und für wen
HEDER 4 erscheint kostenlos und ist für Kinder ab etwa acht Jahren gedacht — und für alle Erwachsenen, die Musiktheorie einmal ohne Tabellen erklärt bekommen möchten. Die erste Ausgabe ist in Produktion. Sobald sie da ist, sagen wir hier Bescheid.