Fretster · Sheet music & song breakdowns

Konzepte & Techniken

Bausteine · Techniken und Bausteine — nach Prinzip geordnet

Einzelne Techniken und Bausteine (Walking, Ghost Notes, Turnarounds …) als kurze Übungen.

Exercise texts are in German.

75 exercises & pieces with notation and tabs

Maj7-Arpeggio auf und abCmaj7 · 100 BPM · 2 bars · Level ●○○○○
Die Grundübung: die vier Akkordtöne eines Maj7-Akkords sauber hinauf und wieder hinunter – so klingt allein aus dem Bass ein vollständiger Cmaj7.
Oktav-PumpAm · 112 BPM · 1 bar · Level ●○○○○
Die Grundfigur des Disco: Grundton, Oktave, Grundton, Oktave — durchgehende Achtel unter der Bassdrum.
Oktav-PulsG · 112 BPM · 1 bar · Level ●○○○○
Der reinste Oktav-Groove: gleichmäßige Achtel, die zwischen Grundton und Oktave springen.
Root-Fifth GrundpulsG · 120 BPM · 1 bar · Level ●○○○○
Grundton und Quinte im gleichmäßigen Achtelpuls — das rockende Fundament.
Root-Fifth-OktaveG · 116 BPM · 1 bar · Level ●○○○○
Der klassische Aufstieg Grundton–Quinte–Oktave und zurück zur Quinte.
Country Two-FeelG · 92 BPM · 1 bar · Level ●○○○○
Halbe Noten: Grundton auf 1, Quinte auf 3 — der ruhige Country/Ballroom-Bass.
A · Nur die EINS60 BPM · 1 bar · Level ●○○○○
Der Anker. Ein Ton auf Zählzeit 1, danach drei Zählzeiten Stille.
C · Nur die DREI60 BPM · 1 bar · Level ●○○○○
Die zweite schwere Zählzeit.
E · Eins und Zwei60 BPM · 1 bar · Level ●○○○○
Zwei Töne am Anfang, dann Ruhe.
I · Eins und Drei — der Puls60 BPM · 1 bar · Level ●○○○○
Der halbe Takt. Die einfachste Basslinie der Welt.
O · Alle vier60 BPM · 1 bar · Level ●○○○○
Der volle Takt. Klingt zuerst sicher und schnell langweilig — deshalb steht er hier hinten.
Daumen-Slap GrundtonEm7 · 92 BPM · 1 bar · Level ●○○○○
Die absolute Grundübung des Slap: der Daumen schlägt den Grundton, dazwischen abgedämpfte Dead-Notes als perkussiver Puls.
Two-Feel (halbe Noten)Dm7 · 130 BPM · 1 bar · Level ●○○○○
Grundton auf 1, Quinte auf 3 — der ruhige Zwei-Feel über Dm7.
Two-Feel über VG7 · 120 BPM · 1 bar · Level ●○○○○
Grundton-Quinte in halben Noten über dem Dominant-Akkord G7.
Leitton von untenC · 100 BPM · 1 bar · Level ●●○○○
Ein Halbtonschritt von unten (B) führt direkt in den Zielton (C).
Anlauf von obenC · 100 BPM · 1 bar · Level ●●○○○
Der Halbton über dem Ziel (Db) rutscht hinunter auf den Zielton C.
Guide Tones über ii–VDm7 · 100 BPM · 2 bars · Level ●●○○○
Nur die zwei wichtigsten Töne pro Akkord – Terz und Septime – über eine ii–V-Verbindung.
Die Terz entscheidet: Dur vs. MollCmaj7 · 100 BPM · 2 bars · Level ●●○○○
Ein Direktvergleich: Grundton und Quinte bleiben gleich, nur die Terz wechselt – und plötzlich wird aus Dur ein Moll.
Tote Noten im Oktav-GrooveAm · 112 BPM · 1 bar · Level ●●○○○
Zwischen Grundton und Oktave liegen abgedämpfte Anschläge.
Anlauf zum nächsten AkkordAm-Dm · 112 BPM · 2 bars · Level ●●○○○
Am Ende jedes Takts zwei chromatische Töne, die in den nächsten Grundton ziehen.
Der BreakAm · 112 BPM · 1 bar · Level ●●○○○
Vier Achtel, ein Viertel, dann Stille.
Mwah auf den GrundtonEm7 · 76 BPM · 1 bar · Level ●●○○○
Die Grundübung des Fretless-Sounds: von unten in den Grundton gleiten und ihn mit Vibrato „singen“ lassen – das vokale Mwah.
Singendes Vibrato auf der TerzFmaj7 · 70 BPM · 1 bar · Level ●●○○○
Ein langer, sanglicher Ton: in die große Terz hineingleiten und mit breitem Vibrato halten – der Bass als Stimme.
Ghost-Note-FingermotorE7 · 96 BPM · 1 bar · Level ●●○○○
Der Grundbaustein des Ghost-Note-Funk: ein einziger klingender Grundton pro Schlüssel-Sechzehntel, herausgeschält aus einem Feld gemuteter Dead-Notes.
Das 'Chka' zwischen den TönenE7 · 92 BPM · 1 bar · Level ●●○○○
Die Isolationsübung für das Ghost-Note-Prinzip: ein klingender Ton auf der Zählzeit, drei tonlose 'Chka' danach – das Herz des Fingerstyle-Funk.
Chromatik 1-3-2-4 halbtonweise70 BPM · 4 bars · Level ●●○○○
Vier Finger, vier Bünde, dann eine Lage höher.
Über die Saite70 BPM · 2 bars · Level ●●○○○
Immer abwechselnd E-Saite und D-Saite.
Oktaven chromatisch70 BPM · 2 bars · Level ●●○○○
Grundton und Oktave als ein Griff, halbtonweise aufwärts über das ganze Griffbrett.
Achtel und Sechzehntel — Beschleunigung70 BPM · 2 bars · Level ●●○○○
Ein einziger Ton, erst in Achteln, dann in Sechzehnteln.
Oktave mit Ghost NotesG · 104 BPM · 1 bar · Level ●●○○○
Der gleiche Oktavsprung, aber die Lücken werden mit abgedämpften Ghost Notes gefüllt – so entsteht der perkussive, atmende Motown-/Funk-Puls.
Synkopierter Oktav-BounceG · 108 BPM · 1 bar · Level ●●○○○
Dieselben zwei Töne, aber mit Sechzehntel-Doppelschlägen auf dem Grundton – die rhythmische Variation macht aus dem simplen Sprung einen tanzbaren Groove.
Driving Rock Root-FifthA · 130 BPM · 2 bars · Level ●●○○○
Treibende Achtel: erst Grundton-Quinte, dann mit Oktave als Steigerung.
Root-Fifth mit Walk-UpG · 110 BPM · 2 bars · Level ●●○○○
Grundton-Quinte auf G, dann ein chromatischer Lauf hinauf in den nächsten Akkord (C).
B · Nur die ZWEI60 BPM · 1 bar · Level ●●○○○
Der Ton kommt NACH dem Anfang.
D · Nur die VIER60 BPM · 1 bar · Level ●●○○○
Der Ton direkt vor dem nächsten Takt.
F · Zwei und Drei60 BPM · 1 bar · Level ●●○○○
In der Mitte. Weder Anfang noch Ende — der schwebendste Zweierklang.
G · Drei und Vier60 BPM · 1 bar · Level ●●○○○
Aufbau zum nächsten Takt.
H · Eins und Vier — der Rahmen60 BPM · 1 bar · Level ●●○○○
Außen zwei Töne, innen Stille.
J · Zwei und Vier — der Backbeat60 BPM · 1 bar · Level ●●○○○
Genau da, wo die Snare steht.
K · Eins Zwei Drei60 BPM · 1 bar · Level ●●○○○
Drei Töne, dann eine Lücke.
M · Eins, Drei, Vier60 BPM · 1 bar · Level ●●○○○
Puls plus Anlauf. Klingt schon nach Groove.
P · Stille60 BPM · 1 bar · Level ●●○○○
Ein ganzer Takt Pause.
Root-Slap + Oktav-PopEm7 · 96 BPM · 1 bar · Level ●●○○○
Der klassische Slap-Pop-Wechsel: der Daumen schlägt den Grundton unten, der Finger reißt die Oktave oben – die DNA des Funk-Basses.
Slap-QuinteEm7 · 96 BPM · 1 bar · Level ●●○○○
Das harmonische Fundament unten: Grundton und Quinte werden beide geslappt – der Daumen wandert nur eine Saite höher.
Erstes Tap-ArpeggioAm7 · 100 BPM · 1 bar · Level ●●○○○
Ein getapptes Auf und Ab: linke Hand greift, rechte Hand tippt den hohen Ton.
Oktav-TappingC · 92 BPM · 1 bar · Level ●●○○○
Tiefer Grundton greifen, hohen Ton auftippen — ein Oktav-Puls mit zwei Händen.
Four-Feel (Walking)Dm7 · 130 BPM · 1 bar · Level ●●○○○
Dieselben Changes, jetzt vier walkende Viertel pro Takt.
Two-Feel mit AuftaktDm7 · 120 BPM · 1 bar · Level ●●○○○
Eine Viertel Pause, dann Grundton und ausgehaltene Quinte — Two-Feel mit Luft.
Walking-Zelle über einen AkkordDm7 · 120 BPM · 2 bars · Level ●●○○○
Die einfachste Walking-Übung: über einem einzigen Akkord in Vierteln die Akkordtöne hinauf und wieder hinunter, mit einem chromatischen Leitton, der zurück zum Grundton zieht.
Chromatischer Ziel-UmkreisG7 · 110 BPM · 2 bars · Level ●●○○○
Die reine Leitton-Übung: einen Zielton von unten UND von oben chromatisch umkreisen, bevor man ihn erreicht – das Ohr-Training hinter dem Walking Bass.
Doppelter Anlauf (Umkreisung)C · 96 BPM · 1 bar · Level ●●●○○
Das Ziel von unten umkreisen: Bb – B – C, zwei Chromatikschritte hinein.
Walking mit Anlauf (ii-V)Dm7 · 120 BPM · 2 bars · Level ●●●○○
Zwei Takte Walking, die mit Halbtonschritten in jeden neuen Grundton führen.
Anlauf in die IV-StufeF · 116 BPM · 2 bars · Level ●●●○○
Eine Walking-Linie, die per Leitton in den IV-Akkord führt.
Wechsel I–IV hörbar machenF7 · 110 BPM · 2 bars · Level ●●●○○
Über den Akkordwechsel I7 → IV7 eines Jazz-Blues jeden Akkord mit seinen Akkordtönen (inkl.
ii–V–I in ArpeggienDm7 · 110 BPM · 3 bars · Level ●●●○○
Die komplette ii–V–I-Kadenz, bei der jeder Akkord vollständig als Arpeggio (Grundton–Terz–Quinte–Septime) buchstabiert wird – die Harmonie steht allein aus dem Bass.
Sechzehntel — Richtung FunkAm · 112 BPM · 1 bar · Level ●●●○○
Der Oktav-Groove mit dichterem Raster.
Glissando zwischen AkkordtönenAm7 · 72 BPM · 1 bar · Level ●●●○○
Ein ausdrucksvolles Gleiten, das zwei Akkordtöne verbindet: von der kleinen Terz in die Quinte, dann zum Grundton – Harmonie in einer sanglichen Bewegung.
Abwärts-Glissando (Fall)Dm7 · 68 BPM · 2 bars · Level ●●●○○
Zwei fallende Glissandi zwischen Akkordtönen – die traurige, seufzende Seite des Fretless: von oben in einen tieferen Akkordton hineinfallen.
Oktav-Ghost-Groove (Finger)E7 · 92 BPM · 1 bar · Level ●●●○○
Grundton und Oktave im Fingerstyle-Wechsel, jeder klingende Ton von einer Dead-Note umrahmt – der volle, tanzende Ghost-Note-Funk.
Oktav-Groove über zwei TakteG · 106 BPM · 2 bars · Level ●●●○○
Zwei Takte, die alles verbinden: erst der Ghost-Note-Puls, dann eine synkopierte Variation mit Sechzehnteln.
Disco-Oktave mit QuinteD · 116 BPM · 2 bars · Level ●●●○○
Der Oktavgriff in höherer Lage (A- und G-Saite), wie im Disco-Funk.
L · Zwei Drei Vier60 BPM · 1 bar · Level ●●●○○
Der Takt beginnt LEER.
N · Eins, Zwei, Vier60 BPM · 1 bar · Level ●●●○○
Loch auf der Drei. Genau dieses Loch macht Funk aus.
8tel Slap-Pop-GrooveEm7 · 100 BPM · 2 bars · Level ●●●○○
Ein kompletter Achtel-Groove aus geslapptem Grundton, Quinte und Oktav-Pop, im zweiten Takt erweitert um b3 (G) und 4 (A) auf der tiefen Saite.
Tapping über die SaitenAm · 96 BPM · 1 bar · Level ●●●○○
Getappte Töne auf mehreren Saiten im selben Bund — ein weites Arpeggio.
Umschalten Two→FourDm7 · 126 BPM · 2 bars · Level ●●●○○
Ein Takt Two-Feel, dann in den Four-Feel schalten — der klassische Gang­wechsel.
ii–V mit Leitton von obenDm7 · 120 BPM · 2 bars · Level ●●●○○
Die ii–V-Verbindung, bei der der nächste Grundton nicht von unten, sondern von oben chromatisch angespielt wird – der gleiche Zug, andere Farbe.
Komplette ii–V–IDm7 · 120 BPM · 3 bars · Level ●●●○○
Die vollständig aufgelöste ii–V–I-Kadenz über drei Takte – der komplette ‚Satz‘, den jede Jazz-Basslinie beherrschen muss.
Sangliche Fretless-LinieDmaj7 · 72 BPM · 2 bars · Level ●●●●○
Eine ruhige, balladeske Melodie ganz aus Slides und Vibrato – der Bass erzählt eine Gesangslinie über die Akkordtöne.
'What Is Hip' Ghost-GrooveE7 · 100 BPM · 2 bars · Level ●●●●○
Ein synkopierter One-Note-Funk-Groove im Geist von 'What Is Hip?': der Grundton sitzt gegen den Beat, im zweiten Takt färben b3 und 4 den Vamp bluesig.
Oktav-Sprung mit GhostsE7 · 98 BPM · 2 bars · Level ●●●●○
Ein dichter Zwei-Takt-Groove: Grundton, Oktave und die b7 (D) springen synkopiert zwischen einem Netz aus Dead-Notes hin und her.
16tel Slap-Pop-GrooveEm7 · 104 BPM · 2 bars · Level ●●●●○
Der durchgehende Sechzehntel-Slap-Groove aus Root-Slap und Oktav-Pop, im zweiten Takt mit Quinte und G als Variation – das Ziel-Feeling der Technik.
16tel Tap-LaufAm7 · 104 BPM · 1 bar · Level ●●●●○
Ein schneller getappter Sechzehntel-Lauf hinauf und hinunter.
Zweihand-ArpeggioAm7 · 96 BPM · 1 bar · Level ●●●●○
Über drei Saiten: linke Hand tief, rechte Hand hoch — ein breites getapptes Arpeggio.
Turnaround-Walk I–vi–ii–VCmaj7 · 120 BPM · 4 bars · Level ●●●●○
Der komplette Vier-Takt-Turnaround I–vi–ii–V, bei dem jeder einzelne Takt mit einem Leitton in den nächsten Akkord führt – die Meisterprüfung des Walking Bass.

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These exercises are material from lessons at Fretster Music Academy. If you would rather not crack them alone: bass lessons in Munich for kids and adults, the first lesson is free.

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