Stimmgerät & Singtrainer
Stimmgerät online: so stimmst du Gitarre, Bass und Geige richtig
Verstimmt üben ist wie Vokabeln mit Tippfehlern lernen – das Ohr merkt sich die falsche Tonhöhe gleich mit. Darum steht das Stimmgerät hier oben: kostenlos, im Browser, ohne Anmeldung. Du erlaubst dem Browser das Mikrofon, schlägst eine Saite an, und das Gerät erkennt selbst, welche Saite du meinst. Die Anzeige verrät dir, ob du zu tief oder zu hoch bist – gemessen in Cent, also Hundertsteln eines Halbtons.
Eine Faustregel aus dem Unterricht: immer von unten an den Ton heran. Die Saite erst etwas tiefer lassen und dann langsam hochziehen – so bleibt sie stabil, weil die Mechanik nicht zurückrutscht. Neue Saiten dehnen sich in den ersten Tagen und wollen öfter nachgestimmt werden. Das ist kein Fehler, das ist Physik.
Hinterlegt sind Stimmungen für Gitarre (Standard, Drop D, Half Step, DADGAD, Open G), Bass mit vier oder fünf Saiten, Geige, Cello und Ukulele. Der Kammerton lässt sich von 432 bis 444 Hz einstellen – Standard ist 440 Hz, viele Orchester spielen 442 oder 443. Und wenn die Saiten sitzen, wartet gleich daneben der Singtrainer: Ton halten, nachsingen, Tonleiter, Intervalle. Dasselbe Mikrofon, dasselbe Prinzip – nur dass jetzt du das Instrument bist.
Häufige Fragen zum Stimmgerät
Wie stimme ich eine Gitarre mit dem Online-Stimmgerät?
Mikrofon starten, „Gitarre Standard“ lassen (ist voreingestellt) und die tiefe E-Saite anschlagen. Das Gerät erkennt die Saite selbst und zeigt, ob du zu tief oder zu hoch liegst. Drehe langsam, bis die Anzeige in der Mitte steht, dann weiter mit A, D, G, H und E. Zum Schluss alle Saiten noch einmal prüfen – beim Stimmen einer Saite ändert sich die Spannung der anderen ein wenig.
Welcher Kammerton ist richtig – 440 oder 442 Hz?
Die internationale Norm legt a′ = 440 Hz fest, das ist auch hier die Voreinstellung. Viele deutsche Orchester stimmen auf 442 oder 443 Hz, weil es etwas brillanter klingt. Für Band, Unterricht und Spielen zu Aufnahmen bleibst du bei 440. Einstellbar sind 432 bis 444 Hz, damit du zu jeder Aufnahme mitspielen kannst.
Funktioniert das Stimmgerät auf dem Handy?
Ja, dafür ist es gebaut. Öffne die Seite in Chrome oder Safari, tippe auf „Mikrofon starten“ und erlaube den Zugriff. Halte das Handy nahe an die Saiten – eine E-Gitarre ohne Verstärker ist leise. In lauter Umgebung wird die Erkennung ungenauer; dann ist ein Clip-Stimmgerät, das die Vibration abnimmt, die bessere Wahl.
Wird mein Mikrofon aufgenommen oder etwas gespeichert?
Nein. Der Ton wird nur in deinem Browser ausgewertet, um die Tonhöhe zu bestimmen. Es wird nichts aufgenommen, nichts hochgeladen und nichts gespeichert. Sobald du „Stopp“ drückst oder die Seite schließt, ist das Mikrofon aus.
Wie genau muss ich stimmen – reicht ungefähr?
Ein Halbton hat 100 Cent. Ab etwa fünf Cent Abweichung hören die meisten Menschen bei zwei gleichzeitig klingenden Tönen ein Schweben, bei Akkorden fällt es noch schneller auf. Ziel: Anzeige in der Mitte, Abweichung unter drei Cent. Perfekt wird eine Gitarre nie – Bünde und Fingerdruck verschieben die Töne minimal. Das ist normal.
Was ist der Singtrainer und für wen ist er?
Vier Übungen für die Stimme: Ton halten, Nachsingen, Tonleiter, Intervalle. Du siehst sofort, ob du zu hoch oder zu tief singst – wie beim Stimmgerät, nur mit deiner Stimme. Für Anfänger, die Angst haben, „schief“ zu singen, und für Instrumentalisten, die ihr Gehör schulen wollen. Fünf Minuten am Tag reichen.
Lieber mit jemandem, der zuhört?
Stimmen, Haltung, erste Akkorde oder der erste saubere Ton beim Singen – in München zeigen wir dir das persönlich. Gitarre, Bass, Geige oder Gesang, in Obersendling oder Allach.
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