Gitarrenunterricht in München
Die E-Gitarre ist das Herzstück jeder Rockband. Wir beginnen mit grundlegenden Akkorden und Riffs und entwickeln deine Technik systematisch weiter. Picking, Bending, Vibrato — alles in deinem eigenen Tempo.
Die Gitarre ist das Instrument, mit dem Fretster angefangen hat – und das Instrument, das die meisten Menschen nach drei Monaten wieder in die Ecke stellen. Nicht, weil ihnen Talent fehlt, sondern weil der Unterricht mit Notenlinien beginnt statt mit dem Song, den sie spielen wollten. Unser Gitarrenunterricht in München dreht das um: Vom ersten Tag an spielst du Musik, die Technik kommt aus dem Stück. Für Kinder ab 6 Jahren, Jugendliche, Erwachsene und Wiedereinsteiger, E-Gitarre und Akustik.
Für wen ist der Gitarrenunterricht?
Für Kinder ab etwa 6 Jahren, mit kleinen Gitarren (1/2 oder 3/4) und kurzen, spielerischen Einheiten. Für Jugendliche, die einen bestimmten Sound im Kopf haben – Rock, Metal, Indie, Funk – und ihn endlich selbst spielen wollen. Für Erwachsene, die „schon immer mal" wollten und sich fragen, ob mit 40 noch etwas geht (es geht). Und für Wiedereinsteiger, die vor Jahren aufgehört haben, weil der Unterricht langweilig war.
Was du nicht brauchst: Notenkenntnisse, ein Instrument zum Start, Vorerfahrung. Was du brauchst: 30 bis 60 Minuten pro Woche bei uns und 15 Minuten am Tag zu Hause – lieber jeden Tag kurz als einmal die Woche lang.
So läuft eine Gitarrenstunde bei Fretster
Wir arbeiten mit der Fretster-Methode in vier Bereichen – Rhythmus, Motorik, Gehör und Theorie – und jeder Bereich ist ein Ast im Lernbaum, an dem du sehen kannst, wo du stehst und was als Nächstes kommt. Kein starrer Lehrplan, der für alle gleich ist: Ein Zwölfjähriger mit Nirvana im Ohr bekommt einen anderen Weg als eine Vierzigjährige, die Fingerpicking zu Folk-Songs will.
Eine typische Stunde: kurzes Aufwärmen der Hände, dann ein Baustein Technik (Wechselschlag, Akkordwechsel, Lagenspiel), dann der Song – zerlegt in Phrasen, die du in der Woche üben kannst. Rhythmus steht am Anfang, nicht am Ende: Ein sauberer Groove mit drei Akkorden klingt besser als zehn Akkorde ohne Timing. Notenlesen und Theorie kommen in kleinen Dosen dazu, wenn sie dir beim Spielen helfen – nicht als Eintrittsprüfung.
Am Ende der Stunde weißt du genau, was du bis zum nächsten Mal übst und warum. Für die Übung zu Hause gibt es unsere eigenen Werkzeuge aus der Fretster App: Metronom, Gehörtraining und die Noten-Bibliothek mit Übungen zu den großen Gitarristen.
Warum die meisten aufhören – und was die Forschung dazu sagt
Die Lernforschung ist hier ziemlich eindeutig: Verteiltes Üben schlägt geballtes. Eine große Meta-Analyse (Cepeda und Kollegen, 2006, über 250 Studien) zeigt, dass Wiederholungen mit Abstand deutlich besser hängen bleiben als dieselbe Menge am Stück. Für die Gitarre heißt das: 15 Minuten täglich bringen mehr als zwei Stunden am Sonntag – und motorische Fertigkeiten festigen sich zusätzlich im Schlaf zwischen den Einheiten.
Der zweite Punkt ist Motivation. Wer in den ersten Wochen nichts spielt, was nach Musik klingt, hört auf – das ist kein Charakterfehler, sondern die logische Reaktion auf ein System, das die Belohnung auf „später" verschiebt. Deshalb steht bei uns der Song am Anfang. Was wir nicht versprechen: dass Gitarre „schlauer" macht oder Schulnoten verbessert. Solche Transfer-Effekte halten großen Studien nicht stand. Was die Gitarre nachweislich trainiert, ist das, was sie verlangt: Koordination beider Hände, Timing, Gehör, Durchhalten.
E-Gitarre oder Akustik? Und dann: die Band
Beides ist bei uns möglich, und die Wahl ist einfacher als gedacht: Nimm das Instrument, dessen Klang dich zu Hause zum Üben bringt. Die E-Gitarre hat dünnere Saiten und ist für Kinderhände oft angenehmer; die Akustik braucht keinen Verstärker und passt zu Singer-Songwriter, Folk und Fingerpicking. Die Technik überträgt sich zu 90 Prozent, wechseln kannst du jederzeit. Kauf nichts vor der Probestunde – wir beraten zu Größe, Modell und Budget.
Was uns von anderen Gitarrenschulen unterscheidet: Ab dem Moment, in dem du drei, vier Songs sicher spielst, kannst du in eine Band. Unsere Bandprogramme und die kostenlose Jam Station bringen dich mit anderen Schülerinnen und Schülern auf die Bühne – Timing, Zuhören und Lampenfieber lernt man nicht allein im Zimmer. Für Blues- und Jazz-Fans gibt es zusätzlich die Noten-Bibliothek mit Linien von B.B. King bis Wes Montgomery, mit Noten, Tabs und Loop-Funktion.
Standorte und Preise
Gitarrenunterricht gibt es an beiden Fretster-Standorten in München: im Süden in Obersendling (Hatzelweg 25, 81476 München) und im Nordwesten in Allach-Untermenzing (Gustav-Otto-Bogen 13, 80997 München), gut erreichbar aus Moosach, Pasing, Karlsfeld und Dachau.
Einzelunterricht im Monatsvertrag: 30 Minuten 105 €, 45 Minuten 149 €, 60 Minuten 185 € pro Monat. Ohne Bindung: 10er-Karte (30 Minuten 510 €, 45 Minuten 570 €, 60 Minuten 650 €). Die Probestunde ist für Kinder und Jugendliche kostenlos, für Erwachsene kostet sie 20 €. Danach entscheidest du – kein automatischer Vertrag.
Kostenlos üben zwischen den Stunden
Unsere eigenen Mini-Programme laufen im Browser, ohne Anmeldung und ohne Installation:
Stimmgerät — Saiten stimmen direkt im Browser, über das Mikrofon deines Handys. Verstimmt üben ist wie Vokabeln mit Tippfehlern lernen.
Griff-Studio — Leitern und Akkorde auf dem Griffbrett anzeigen, eigene Griffe zeichnen, Tabs schreiben und als PDF drucken.
Metronom — Tempo, Taktarten und eine Übungs-Session mit Plan. Fürs Handy gebaut, ohne Anmeldung.
Noten-Player — Noten und Tabs mit Loop und Tempo üben – die schwere Stelle langsam, bis sie sitzt.
Und wenn du nicht mehr allein spielen willst:
Jam Station — Offene Session: mit anderen spielen, ohne festes Programm.
Band-Workshop — Songs gemeinsam proben – so lernt man zuhören, zählen und zusammen anfangen.
Häufige Fragen
- Ab welchem Alter können Kinder Gitarre lernen?
- Ab etwa 6 Jahren, auf einer 1/2- oder 3/4-Gitarre. Wichtiger als das Alter ist, ob das Kind ein paar Minuten bei einer Sache bleiben kann. Die Probestunde zeigt, ob es schon passt – wenn nicht, sagen wir das ehrlich und empfehlen, ein halbes Jahr zu warten.
- E-Gitarre oder Akustikgitarre für den Anfang?
- Die, deren Klang dich zum Üben bringt. Technisch ist die E-Gitarre wegen der dünneren Saiten für Anfänger und Kinder oft leichter; die Akustik ist unkomplizierter, weil kein Verstärker nötig ist. Ein Wechsel ist jederzeit möglich, fast alles überträgt sich.
- Muss ich Noten lesen lernen?
- Nicht am Anfang. Wir arbeiten mit Tabs, Akkorddiagrammen, Gehör und Aufnahmen. Notenlesen kommt dazu, wenn es dir hilft – etwa für Jazz oder um die Übungen aus unserer Noten-Bibliothek zu nutzen.
- Wie lange dauert es bis zum ersten Song?
- Bei wöchentlichem Unterricht und täglichem Üben spielst du nach vier bis sechs Wochen einen einfachen Song mit drei oder vier Akkorden im Tempo. Sauberer Wechselschlag, Barré-Akkorde und Soli brauchen Monate – das ist bei jedem so.
- Kann ich später in einer Band spielen?
- Ja, das ist ausdrücklich das Ziel. Unsere Bandprogramme und die Jam Station sind offen für Gitarristen ab dem Punkt, an dem ein paar Songs sicher sitzen. Auf der Bühne zu stehen ist bei Fretster kein Bonus, sondern Teil des Unterrichts.
- Ich habe vor Jahren aufgehört – muss ich von vorn anfangen?
- Nein. In der Probestunde schauen wir, was noch da ist – meist mehr als gedacht. Dann steigst du dort ein, wo du stehst, und schließt gezielt die Lücken, an denen es damals gehakt hat.