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Akustikgitarre lernen in München

Die Akustikgitarre braucht keinen Verstärker — du kannst überall spielen. Perfekt für Folk, Pop, Singer-Songwriter und klassische Fingerpicking-Styles. Ein solides Fundament für alle anderen Saiteninstrumente.

RHYTHMUS
Timing, Groove, Präzision
MOTORIK
Technik, Fingerfertigkeit
GEHÖR
Hören, Verstehen, Imitieren
THEORIE
Harmonik, Struktur
Konzert- & Westerngitarre · für Kinder ab 6 Jahren und Erwachsene

Die Akustikgitarre ist das ehrlichste Instrument, das wir unterrichten: kein Verstärker, kein Effekt, kein Knopf, der etwas rettet. Was du spielst, ist das, was man hört. Dafür passt sie in jedes Wohnzimmer, an jedes Lagerfeuer und unter jede Stimme. Bei Fretster lernst du Akkorde, Strumming und Fingerpicking an Songs, die du wirklich spielen willst – als Kind ab 6 Jahren, als Jugendliche oder als Erwachsener, in Obersendling und Allach.

Für wen ist der Unterricht auf der Akustikgitarre?

Für Kinder ab etwa 6 Jahren, die ein erstes Instrument suchen: Eine kleine Konzertgitarre mit Nylonsaiten ist leicht, leise und tut den Fingern kaum weh. Für alle, die zur Gitarre singen wollen – am Küchentisch, in der Kita, auf der Hochzeit der besten Freundin. Für Erwachsene, die „irgendwann mal drei Akkorde konnten“ und es diesmal richtig lernen möchten. Und für E-Gitarristen, die merken, dass eine Akustikgitarre jeden unsauberen Griff hörbar macht.

Was du nicht brauchst: Notenkenntnisse, lange Finger oder eine teure Gitarre. Was du brauchst: 30 bis 60 Minuten Unterricht pro Woche und zu Hause lieber täglich zehn Minuten als einmal eine Stunde.

So läuft eine Stunde bei Fretster

Wir beginnen mit dem Rhythmus der rechten Hand, weil er den Song trägt: ein gleichmäßiger Schlag auf leeren Saiten, dann das erste Schlagmuster. Erst danach kommen die Akkorde dazu – zuerst zwei, dann der Wechsel zwischen ihnen im Tempo. Der Wechsel ist die eigentliche Aufgabe, nicht der Griff.

Dann Fingerpicking: Der Daumen spielt den Bass, die Finger zupfen die hohen Saiten. Das klingt nach wenigen Wochen schon nach viel mehr, als es ist, und es schult die Unabhängigkeit der Finger besser als jede Trockenübung. Wir arbeiten nach der Fretster-Methode in vier Bereichen – Rhythmus, Motorik, Gehör und Theorie. Theorie heißt hier: verstehen, warum G, C und D zusammen nach tausend Songs klingen, und wie ein Kapodaster dieselben Griffe in deine Stimmlage verschiebt.

Die zweite Hälfte der Stunde gehört deinem Song. Pop, Folk, Singer-Songwriter, Rock unplugged, deutsche Liedermacher – du bringst das Stück mit, wir bauen die Begleitung so, dass du sie in dieser Woche schaffst. Zum Üben zu Hause gibt es auf unserer Website kostenlos Stimmgerät, Metronom und das Griff-Studio für Akkorde und eigene Tabs.

Konzertgitarre oder Westerngitarre – und welche Größe?

Es gibt zwei Sorten Akustikgitarre. Die Konzertgitarre hat Nylonsaiten, einen breiten Hals und einen weichen, warmen Ton; sie ist sanft zu den Fingerkuppen und deshalb für Kinder die erste Wahl. Die Westerngitarre hat Stahlsaiten, einen schmaleren Hals und klingt lauter und heller – das ist der Klang der meisten Pop- und Folksongs. Für Jugendliche und Erwachsene, die Songs begleiten wollen, ist sie meist das richtige Instrument.

Für Kinder zählt vor allem die Größe. Als grobe Orientierung: eine 1/2-Gitarre für etwa 6 bis 8 Jahre, 3/4 für etwa 8 bis 11, danach 7/8 oder die volle 4/4-Größe. Entscheidend ist aber die Körpergröße, nicht das Alter – eine zu große Gitarre ist der häufigste Grund, warum Kinder verkrampfen. Wir messen das in der Probestunde aus. Bitte kauf vorher nichts.

Und ja: Am Anfang tun die Fingerkuppen weh, auf Stahlsaiten mehr als auf Nylon. Nach zwei bis vier Wochen regelmäßigen Spielens bildet sich Hornhaut, und das Thema ist erledigt. Kurze, häufige Übezeiten helfen dabei mehr als lange.

Wie man Akkordwechsel wirklich lernt – die Forschung

Der Moment, an dem die meisten aufgeben, ist der Wechsel zwischen zwei Akkorden. Die Lernforschung kennt dazu einen alten, gut belegten Befund: Wer Bewegungen in gemischter Reihenfolge übt, ist in der Übestunde selbst langsamer, behält sie aber deutlich besser als jemand, der eine Bewegung hundertmal am Stück wiederholt (Shea & Morgan, 1979). Für die Gitarre heißt das: nicht zehn Minuten nur G-Dur greifen, sondern G, C und D in wechselnder Reihenfolge – auch wenn es sich holpriger anfühlt.

Der zweite Befund betrifft die Nacht. In einer Studie der Harvard Medical School (Walker u. a., Neuron 2002) wurde eine geübte Fingerfolge nach einer Nacht Schlaf deutlich schneller – ohne weiteres Üben; dieselbe Zeit im Wachzustand brachte kaum etwas. Deshalb sind zehn Minuten am Tag mehr wert als eine Stunde am Sonntag: Du gibst deinem Gehirn sieben Nächte statt einer.

Was wir daraus nicht ableiten: dass es Abkürzungen gibt. Der F-Dur-Barrégriff bleibt für jeden eine Hürde. Aber er fällt mit der richtigen Reihenfolge und einer gut eingestellten Gitarre nach Wochen – nicht nach Jahren.

Standorte und Preise

Unterricht auf der Akustikgitarre gibt es an beiden Fretster-Standorten in München: im Süden in Obersendling (Hatzelweg 25, 81476 München) und im Nordwesten in Allach-Untermenzing (Gustav-Otto-Bogen 13, 80997 München), gut erreichbar aus Moosach, Pasing, Karlsfeld und Dachau.

Einzelunterricht im Monatsvertrag: 30 Minuten 105 €, 45 Minuten 149 €, 60 Minuten 185 € pro Monat. Ohne Bindung: 10er-Karte (30 Minuten 510 €, 45 Minuten 570 €, 60 Minuten 650 €). Wer drei, vier Songs sicher begleitet, kann in den Band-Workshop wechseln oder zur kostenlosen Jam Station kommen.

Die Probestunde ist für Kinder und Jugendliche kostenlos, für Erwachsene kostet sie 20 €. Eine Gitarre für die Probestunde haben wir da. Danach entscheidest du – kein automatischer Vertrag.

Kostenlos üben zwischen den Stunden

Unsere eigenen Mini-Programme laufen im Browser, ohne Anmeldung und ohne Installation:

Stimmgerät — Saiten stimmen direkt im Browser, über das Mikrofon deines Handys. Verstimmt üben ist wie Vokabeln mit Tippfehlern lernen.

Griff-Studio — Leitern und Akkorde auf dem Griffbrett anzeigen, eigene Griffe zeichnen, Tabs schreiben und als PDF drucken.

Metronom — Tempo, Taktarten und eine Übungs-Session mit Plan. Fürs Handy gebaut, ohne Anmeldung.

Noten-Player — Noten und Tabs mit Loop und Tempo üben – die schwere Stelle langsam, bis sie sitzt.

Und wenn du nicht mehr allein spielen willst:

Jam Station — Offene Session: mit anderen spielen, ohne festes Programm.

Band-Workshop — Songs gemeinsam proben – so lernt man zuhören, zählen und zusammen anfangen.

Alle Mini-Programme ansehen

Häufige Fragen

Ab welchem Alter können Kinder Akustikgitarre lernen?
Ab etwa 6 Jahren, mit einer Gitarre in passender Größe und Nylonsaiten. Wichtiger als das Alter sind Körpergröße und die Fähigkeit, sich 20 bis 30 Minuten zu konzentrieren. Das sehen wir in der Probestunde.
Konzertgitarre oder Westerngitarre für den Anfang?
Für Kinder die Konzertgitarre: Nylonsaiten sind weicher und der Hals gibt den Fingern Platz. Jugendliche und Erwachsene, die Pop- und Folksongs begleiten wollen, starten oft direkt mit der Westerngitarre. Beides ist richtig – falsch ist nur eine Gitarre in der falschen Größe.
Tun die Finger am Anfang weh?
Ja, ein wenig, vor allem auf Stahlsaiten. Nach zwei bis vier Wochen regelmäßigen Spielens bildet sich Hornhaut an den Fingerkuppen. Kurze tägliche Übezeiten sind dafür besser als seltene lange.
Wie lange dauert es bis zum ersten Song?
Mit zwei oder drei Akkorden und einem einfachen Schlagmuster begleitest du nach einigen Wochen deinen ersten Song. Bis die Wechsel flüssig im Tempo laufen, dauert es meist ein paar Monate regelmäßigen Übens.
Muss ich Noten lesen können?
Nein. Für Songbegleitung reichen Akkordsymbole und Tabulatur, und beides lernst du nebenbei. Wer klassische Gitarre oder mehrstimmiges Fingerpicking nach Noten spielen möchte, lernt das Notenlesen Schritt für Schritt dazu.
Kann ich später zur E-Gitarre wechseln?
Jederzeit. Griffe, Rhythmus und Gehör nimmst du vollständig mit; neu sind Verstärker, dünnere Saiten und Techniken wie Bendings. Viele spielen auf Dauer beides.