Zurück

Klavierunterricht in München

Das Klavier vermittelt das vollständigste musikalische Bild: beide Hände, alle Töne, Rhythmus und Harmonie gleichzeitig. Von klassischen Stücken bis zu modernem Pop und Jazz.

RHYTHMUS
Timing, Groove, Präzision
MOTORIK
Technik, Fingerfertigkeit
GEHÖR
Hören, Verstehen, Imitieren
THEORIE
Harmonik, Struktur
Neu: freie Plätze freitags · Klavier & Keys · ab 5 Jahren

Das Klavier ist das Instrument, auf dem Musik am sichtbarsten ist: Jede Taste ein Ton, links tief, rechts hoch, Akkorde und Melodie in zwei Händen. Deshalb fangen so viele Kinder damit an – und so viele Erwachsene kommen dorthin zurück. Bei Fretster bekommst du Klavierunterricht in München für Kinder ab 5 Jahren, Jugendliche und Erwachsene: klassische Grundlagen, aber von der ersten Stunde an echte Stücke, nicht nur Fingerübungen. Ab Oktober haben wir freitags neue freie Plätze – die Stunden werden gerade vergeben.

Für wen ist der Klavierunterricht?

Für Kinder ab 5 Jahren – das Klavier ist das Instrument, mit dem man am frühesten sinnvoll anfangen kann, weil es keine Haltung wie Geige und keine Kraft wie Gitarre verlangt: Taste drücken, Ton ist da. Für Jugendliche, die Songs vom Handy nachspielen oder in einer Band Keys übernehmen wollen. Für Erwachsene, die „als Kind mal hatten" und nach zwanzig Jahren merken, dass die Hände mehr erinnern als der Kopf. Und für Anfänger jeden Alters, die noch nie eine Taste gedrückt haben.

Was du nicht brauchst: Notenkenntnisse, ein Flügel zu Hause, Vorerfahrung. Was du brauchst: 30 bis 60 Minuten pro Woche bei uns, 10 bis 15 Minuten am Tag zu Hause und ein Instrument mit gewichteten Tasten zum Üben – dazu beraten wir, bevor du etwas kaufst.

So läuft eine Klavierstunde bei Fretster

Wir arbeiten mit der Fretster-Methode in vier Bereichen – Rhythmus, Motorik, Gehör und Theorie – und beim Klavier tragen alle vier gleich viel: Die Hände müssen unabhängig werden (Motorik), die linke Hand muss den Puls halten (Rhythmus), und weil die Tasten so übersichtlich liegen, versteht man Akkorde und Tonarten hier schneller als auf jedem anderen Instrument (Theorie).

Eine typische Stunde: kurzes Aufwärmen, ein Baustein Technik – Handhaltung, Fingersatz, Hände zusammen –, dann das Stück, zerlegt in Abschnitte, die du in der Woche üben kannst. Notenlesen gehört beim Klavier früh dazu, weil es zwei Systeme gleichzeitig sind; wir bauen es in kleinen Dosen ein, immer am Stück, nie als Prüfung. Am Ende der Stunde weißt du genau, was du bis zum nächsten Mal übst.

Für das Üben zu Hause gibt es unsere eigenen Werkzeuge aus der Fretster App: Metronom, Gehörtraining, die Noten-Bibliothek – kostenlos im Browser.

Was Klavierspielen mit dem Gehirn macht – die Forschung

Das Klavier ist das meistuntersuchte Instrument der Hirnforschung, weil beide Hände gleichwertig arbeiten. Eine viel zitierte Studie (Hyde und Kollegen, Journal of Neuroscience 2009) verglich 6-jährige Kinder nach 15 Monaten Keyboard-Unterricht mit Gleichaltrigen ohne Unterricht: Bei den Klavierkindern wuchsen messbar die Hirnareale für Feinmotorik und Hören – und genau in diesen Bereichen wurden sie auch besser. Die Gruppen waren klein (15 und 16 Kinder), aber das Muster ist seither in vielen Studien bestätigt: Das Gehirn baut sich um das um, was es regelmäßig tut.

Was daraus nicht folgt: dass Klavier „intelligenter" macht oder die Mathenote hebt. Solche Transfer-Effekte halten großen Studien nicht stand, und wir versprechen sie nicht. Was das Klavier nachweislich trainiert, ist das, was es verlangt – Koordination beider Hände, Tonhöhen hören, Konzentration über Minuten. Das gilt für Erwachsene genauso, nur langsamer.

Klavier oder Keyboard? Und die Band

Zum Lernen brauchst du zu Hause ein Instrument mit 88 gewichteten Tasten – ein digitales Piano ab etwa 400 € reicht völlig, ein akustisches Klavier ist schön, aber nicht nötig. Ein kleines Keyboard mit leichten Plastiktasten bremst dagegen schon nach Wochen, weil die Finger keine Kraft aufbauen. Kauf nichts vor der Probestunde – wir beraten zu Modell und Budget.

Was uns von anderen Klavierschulen unterscheidet: Sobald du Akkorde sicher greifst, kannst du in eine Band – Keys sind in jeder Besetzung gefragt. Unsere Bandprogramme und die Jam Station bringen dich mit anderen Schülerinnen und Schülern auf die Bühne. Wer lieber allein spielt, spielt allein; aber die Möglichkeit steht offen.

Standorte, Freitag und Preise

Klavierunterricht gibt es an beiden Fretster-Standorten in München: im Süden in Obersendling (Hatzelweg 25, 81476 München) und im Nordwesten in Allach-Untermenzing (Gustav-Otto-Bogen 13, 80997 München). Aktuell haben wir freie Plätze am Freitag – schreib bei der Probestunden-Anfrage einfach „Freitag" dazu, dann finden wir Standort und Uhrzeit.

Einzelunterricht im Monatsvertrag: 30 Minuten 105 €, 45 Minuten 149 €, 60 Minuten 185 € pro Monat. Ohne Bindung: 10er-Karte (30 Minuten 510 €, 45 Minuten 570 €, 60 Minuten 650 €). Die Probestunde ist für Kinder und Jugendliche kostenlos, für Erwachsene kostet sie 20 €. Danach entscheidest du – kein automatischer Vertrag.

Kostenlos üben zwischen den Stunden

Unsere eigenen Mini-Programme laufen im Browser, ohne Anmeldung und ohne Installation:

Gehörtraining — Intervalle hören und erkennen, als kurzes Spiel mit Stufen. Fünf Minuten am Tag reichen.

Rhythm Blocks — Rhythmen aus Blöcken bauen, anhören und zum Metronom mitspielen – drei Stufen von Kindern bis Profis.

Metronom — Tempo, Taktarten und eine Übungs-Session mit Plan. Fürs Handy gebaut, ohne Anmeldung.

Und wenn du nicht mehr allein spielen willst:

Jam Station — Offene Session: mit anderen spielen, ohne festes Programm.

Band-Workshop — Songs gemeinsam proben – so lernt man zuhören, zählen und zusammen anfangen.

Alle Mini-Programme ansehen

Häufige Fragen

Ab welchem Alter können Kinder Klavier lernen?
Ab etwa 5 Jahren. Das Klavier verlangt weder eine schwierige Haltung noch Kraft, deshalb geht es früher als bei Geige oder Gitarre. Entscheidend ist, ob das Kind ein paar Minuten bei einer Sache bleiben kann – die Probestunde zeigt es.
Reicht ein Keyboard zum Üben?
Ein Keyboard mit 88 gewichteten Tasten (digitales Piano) – ja. Ein kleines Keyboard mit leichten Tasten – nur für die ersten Wochen. Die Finger lernen an ungewichteten Tasten keine Kraft und keinen Anschlag, und das holt man später mühsam nach.
Muss ich Noten lesen lernen?
Beim Klavier lohnt es sich früh, weil zwei Hände zwei Notensysteme sind. Aber wir starten nicht damit: Erst spielst du, dann lernst du zu lesen, was du schon kannst – in kleinen Dosen, immer am Stück.
Klassik oder Pop?
Beides, du bestimmst mit. Die Technik kommt aus der klassischen Schule, das Repertoire darf Bach, Filmmusik, Pop, Jazz oder das sein, was gerade auf deinem Handy läuft. Bei Kindern mischen wir – ein Stück, das sie wollen, und eins, das die Technik weiterbringt.
Ich habe als Kind gespielt und aufgehört – von vorn anfangen?
Nein. In der Probestunde schauen wir, was geblieben ist – meist mehr, als man denkt. Dann steigst du dort ein, wo du stehst, und schließt gezielt die Lücken.
Wie schnell klingt es nach Musik?
Ein einfaches Stück mit beiden Händen nach vier bis sechs Wochen bei wöchentlichem Unterricht und täglichem Üben. Flüssiges Spiel mit Pedal und Dynamik braucht Monate, ein schwieriges Stück Jahre – das ist bei jedem so, auch bei den Profis.